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Ende letzten Jahres wurde auf die sich schon länger entwickelnde Problematik um die Raupen des Goldafters mittels einer Petition in Richtung Bundes- und Landespolitik aufmerksam gemacht.

Im Ergebnis passierte dann leider viel zu lange wenig. Erst im April diesen Jahres wurden die wesentlichen Hürden, auch dank einer intensiven medialen Aufmerksamkeit, genommen.

Die Feststellung einer grundsätzlichen Gesundheitsgefahr, die Zulassung der Bekämpfung und eines entsprechenden Biozides, aber auch die Umwidmung von entsprechenden Geldern, sind Voraussetzungen, die nur wenige Tage vor der relevanten Entwicklungsphase der Raupen, vorlagen.

Ein erheblicher bürokratischer Aufwand wurde über Monate betrieben, Verantwortlich- und Zuständigkeiten zwischen Landesbehörden hin und her geschoben und die Bekämpfung hier vor Ort trotzdem vorbereitet.

Bei der bisher durchgeführten Bekämpfung vom Boden aus, wurde entsprechend Priorität (Kitas, Schulen, Spielplätze, Sportplätze, Wege und anders) das zugelassene Biozid aufgebracht.

Dabei wurden in allen fünfzehn Ortsteilen Maßnahmen durchgeführt. Die teilweise notwendige Sperrung von Bereichen ist ab 16.05.2024 nicht mehr erforderlich.

Eine weitere Phase der Raupenbekämpfung, dann mit dem Schwerpunkt Eichenprozessionsspinner (EPS), erfolgt ab dem 23.05.2024.

Ebenso ist nach heutiger Planung ein erneuter Biozid-Einsatz gegen den Goldafter im August diesen Jahres vorgesehen. Zu diesem Zeitpunkt besteht, bedingt durch eine weitere Fressphase der Raupen, eine gute Erfolgsaussicht bei der Bekämpfung.

Ich bitte Sie, Bereiche mit Auftreten von Raupen an das Gebäude- & Liegenschaftsmanagement zu melden (Tel.: Prettin 035386 702 28, Herr Schauer oder 702 26, Frau Schurad oder 702 74, Herr Rothbart bzw. 702 0 – gern auch per Mail an stadt@annaburg.de).

So kann eine weitere Bekämpfung effektiv und effizient durchgeführt werden. Es ist zu erwarten, dass auch diese Raupenart (Goldafter) uns über Jahre hinweg beschäftigen wird.