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Arbeitnehmer, die aktuell von Arbeitslosigkeit betroffen sind, können sich telefonisch, per Mail oder online arbeitslos melden. In einem zweiten Schritt ist nach wie vor eine persönliche Identitätsprüfung direkt in der Arbeitsagentur gesetzlich vorgeschrieben. Seit dem Sommer dieses Jahres ist während der Corona-Pandemie eine Online-Identifizierung als Alternative möglich. Das Selfie-Ident-Verfahren wurde als Ausnahmeregelung eingeführt und gilt nun bis zum 31. März 2021. Die Teilnahme ist freiwillig.

„Kunden, die sich arbeitslos gemeldet haben, erhalten von uns automatisch ein Schreiben mit Hinweisen zur Anwendung des Online-Verfahrens. Um das Selfie-Ident-Verfahren nutzen zu können, wird ein App-fähiges Gerät benötigt, eine stabile Internetverbindung und ein deutscher Personalausweis, ein deutscher elektronischer Aufenthaltstitel oder ein Reisepass. Bisher haben im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg rund 900 Menschen dieses neue Verfahren genutzt“, informiert Torsten Narr, Chef der Arbeitsagentur Dessau-Roßlau-Wittenberg.

Kunden, die dieses Verfahren nicht anwenden können, werden zu einem späteren Zeitpunkt darüber informiert, wie die persönliche Identifizierung nachgeholt werden kann. „Vor dem jetzigen Lockdown hatten wir – selbstverständlich unter Einhaltung des Gesundheitsschutzes – bereits die Möglichkeit zum Nachholen der persönlichen Identifizierung in unseren Geschäftsstellen eingeräumt. „Das ist“, so Narr, „aktuell für die Zeit des neuen Lockdowns ausgesetzt.“

Beispiel

So funktioniert das Selfie-Ident-Verfahren:

Torsten Narr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Dessau-Roßlau-Wittenberg, mit den notwendigen Unterlagen für das Selfi-Ident-Verfahren.